Man kann ohne Hund leben, aber lohnt sich das?

Kapitel 1 - Aller Anfang ist schwer

Als wir uns vor vielen Jahren ein Häuschen mit Garten kauften kam meine Frau auf den Gedanken einen Hund anzuschaffen. Ich hatte wenig Erfahrung mit Hunden und wollte auch keinen haben. "Sie wird ihre Meinung schon wieder ändern" dachte ich mir, aber da irrte ich mich. Nach über einen halben Jahr gab ich ihrem drängen nach. Doch nur unter bestimmten Bedingungen. Im Internet suchte ich mir verschiedene Hunderassen aus wo ich meinte die könnten zu mir passen. Der Hund sollte nicht viel größer als 30 cm Schulterhöhe sein, nicht älter als 10 Wochen und vor allem sollte es ein Weibchen sein.

Meine Frau sollte auch einen Hundeführerschein machen damit unser neuer Gefährte auch "brav" sein und auf´s Wort folgen würde. Natürlich darf der Kläffer auch nicht mit ins Bett! Viel Geld wollte ich auch nicht in die Anschaffung investieren.

All das konnte meine Frau nicht entmutigen. Sie fing sofort mit der Suche nach einen Hund an. Über eine Zeitungsannounce fand sie einige Wochen später einen 10 Wochen jungen weiblichen Welpen. Eine Kreuzung aus einem Shi-Tzu und Bichon Frise. An einem Sonntag im November 2004 wurde sie uns von einer Tiervermittlerin gebracht. Ein kleines süßes schwarz-weißes Wollknäuel. Es fühlte sich bei uns sofort zu Hause, kuschelte sich gleich an uns und hat auch sofort auf den Fußboden in der Küche geschissen. Sie betrachtete Haus und Hof sofort als ihr Revier.

Sie kam, sah und siegte. Meine kleine Prinzessin. Von dem Moment als ich sie zum erstenmal im Arm hielt war sie meine ganz große Liebe.

Fortsetzung folgt..........