Man kann ohne Hund leben, aber lohnt sich das?

Kapitel 2 - Kiras´s Schulanfang

Theoretisch hatte meine Frau nun ihren Hund. Praktisch lief die kleine (außer um meine Frau zu begrüßen, wenn sie von der Arbeit nach Hause kam) den ganzen Tag mir hinterher. War aber logisch, weil ich damals den ganzen Tag für sie da war, denn ich war zu dieser Zeit arbeitslos. Wir haben uns dazu entschlossen beide den Hundeführerschein zu machen. Wir wollten bei der Hundeerziehung ja nichts falsch machen und unser Tierarzt (wir hatten damals auch noch viele Meerschweinchen mit denen wir immer zu diesem Tierarzt gegangen sind) hatte uns dazu geraten.

So Kira war da und noch ein kleiner Welpe. Sie war gerade mal eine Woche bei uns als wir den ersten Termin für den Hundeführerschein hatten. Alleine lassen konnten und wollten wir die kleine natürlich nicht. Wir nahmen sie mit. Alle die auch den Hundeführerschein machten und der Tierarzt der den Unterricht hielt staunten nicht schlecht als wir mit dem kleinen Wollknäuel ankamen. Alle haben sie gleich ins Herz geschlossen. Der Tierarzt hatte sogar gleich bemerkt das unsere Kira ein intelligentes und aufgewecktes Hündchen ist.  Das hatte er auch im Unterricht erfahren dürfen. Wir hatten da gerade das Thema wie man einen Hund Kommandos beibringt und wir hatten ja Kira dabei. Alle haben gewollt das der Lehrer uns ein Beispiel an Kira zeigt. Gesagt, Getan. Er nahm ein Leckerli, lockte Kira zu sich und begann damit ihr ein Kommando namens "Glas" beizubringen. Er legte das Leckerli vor Kira nahm es dann wieder weg und sagte zur Kira "Glas" (was bedeuten sollte das man ihr wieder was weg nimmt). Kira hatte sich das zweimal mitgemacht, dann hatte sie den Tierarzt angeschaut und ist einfach gegangen als wenn sie sagen wollte "Du kannst mich mal". Der Tierarzt lachte und meinte "so was so was ich bei einem so jungen Welpen noch nie gesehen. Da könnt ihr euch auf was einstellen. Die kleine weiß ganz genau was sie will". Ja, sie ist ein Alphatier und unglaublich schlau. Der Hundeführerschein dauerte zwei Samstage je sechs Stunden. Es hat sehr viel Spaß gemacht und wir haben auch viel gelernt. Am Schluss hatte uns der Tierarzt noch dazu geraten mit Kira in die Hundeschule zu gehen.

Wir suchte dann in unserer Gegend nach einer Hundeschule die auch kleine Hunde aufnimmt. Das war damals gar nicht so einfach, denn bei uns gab es fast nur Schäferhund Vereine und die wollten keine kleine Hunde. Wir haben dann aber eine Hundeschule gefunden die auch Welpenstunden angeboten haben. Kira hatte von Anfang an viel Spaß. Sie durfte doch jetzt auch mit anderen kleinen Welpen spielen und tollen. Natürlich musste sie auch schon ein paar Grundkommandos lernen. Sie lernte schnell, sehr schnell. Bereits nach 8 Wochen musste sie zu den "Großen". Wie es da weiterging kommt im nächsten Kapitel.

Fortsetzung folgt..........